Autocross, ein Spaß für die ganze Familie
Montag 14. April 2008 von admin
Der Begriff des Autocrosses wird mit den Buchstaben AX abgekürzt und steht für einen Motorsport, der dem Autorennen ähnlich ist. Bereits in den 40er und 50er Jahren wurde das Autocross in Teilen Großbritanniens ausgeführt. Die ersten Rennen wurden dort auf Gras gefahren. Der erste offizielle Wettbewerb im Autocross fand allerdings erst in den 60er Jahren in Österreich statt. Zu dieser Zeit (1969) kam das Autocross auch nach Deutschland. Das erste Rennen hierzulande fand in Hessen statt. Zu dieser Zeit fuhren auf den Rennstrecken nicht nur Buggys, es wurden hier ebenfalls ausrangierte PKW zur Verfügung gestellt. Die ersten deutschen Buggys sind auf der Basis eines Wartburgs entstanden. Mit den Jahren wurden die Regeln für diesen Sport aufgestellt und immer wieder verfeinert. Anfängliche war es verboten je Zylinder mehr als einen Vergaser zum Einsatz kommen zu lassen. Eine Änderung der Eigenschaften der mechanischen Ursprungteile war ebenfalls verboten. Allerdings bestand Veränderungsfreiheit, was die Motorenteile anging. Die Getriebeordnung der Fahrzeuge war zwar freigestellt, jedoch durfte nur eine Achse angetrieben werden. In den meisten Fällen war das beim Autocross der Heckantrieb.
Ein berühmter deutscher Autocross Fahrer ist beispielsweise Willi Rösel. er holte sieben Europatitel in Folge und zudem noch über 40 Einzelsiege. Bekannte deutsche “Autocrosser” sind unter anderem auch Helmut Wild, Peter Mücke, Rolf Volland, Walter Bäuerle, Dennis Engel und viele andere.
Autocross ist zwar eine Art Autorennen, doch gibt es gegenüber dem normalen Autorennen gravierende Unterschiede. Denn es geht hier um ein Autorennen, welches im Sprintstil und mit Autocross-Einsitzern, aber auch mit Tourenwagen gefahren werden kann. Unter Autocross-Einsitzer versteht man ein spezielles Crossfahrzeug, welches dem Buggy ähnelt. Die Rennstrecken beim Autocross sind anders als bei größeren Autorennen nicht all zu lang und in den meisten Fällen für die Zuschauer sehr gut überschaubar. Wie jeder andere Sport, unterliegt auch der Autocross – Sport bestimmten Regeln. So muss die Rennstrecke mindestens eine Länge on 600 Metern und darf höchstens eine Länge von 2000 Metern haben. Zudem muss der Belag der Rennstrecke aus einem losen Material bestehen. Gemeint sind hier Materialien wie Sand, Erde oder auch Schotter. Eine Ausnahme wird hier beim Startplatz gemacht, denn dieser darf asphaltiert sein. Die Klasseneinteilung beim Autocross ist von Meisterschaft zu Meisterschaft verschieden. Beispielsweise wird bei der Europameisterschaft in nur drei Klassen eingeteilt, während es bei der Deutschen Meisterschaft des DSMB sechs Klassen und bei der Deutschen Meisterschaft des DRCV sogar vierzehn Klassen gibt. Hier wird das Rennen in verschiedene Fahrzeugklassen eingeteilt. Bei der Europameisterschaft versteht man unter den drei Klassen drei Divisionen, von denen Division 1 für Tourenwagen, Division 3 für Spezialcrosser bis 4000 cm³ und Division 3A für Spezialcrosser bis 1600 cm³ steht.
Die offizielle deutsche Meisterschaft für den Autocross wird jedes Jahr vom DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) abgehalten. Dieser organisiert ebenso zahlreiche andere Rennen und regionale Veranstaltungen rund um den Autocross Sport, so dass dieser mittlerweile in ganz Deutschland bekannt ist. Viele Familien nutzen diese Rennen als Familienausflug am Wochenende, denn gerade die Kinder sind von diesem Sport in der Regel sehr begeistert
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 14. April 2008 um 20:55 und abgelegt unter Team Usdowski. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.